Datum: Mittwoch, 21. Februar 2018

 

Zweiter Fastensonntag LJ B (25. Februar 2018)

Evangelium des Markus 9, 2 – 10

2 Sechs Tage danach nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt;  3 seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann.  4 Da erschien vor ihren Augen Elija und mit ihm Mose und sie redeten mit Jesus.  5 Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija.  6 Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen.  7 Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Dieser ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören.  8 Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich außer Jesus.  9 Während sie den Berg hinabstiegen, verbot er ihnen, irgendjemand zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei.  10 Dieses Wort beschäftigte sie und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen.

 

 


Liebe Weggefährten im Glauben 

 Viele SchifahrerInnen erlebten diesen Ausblick.
Vermutlich haben nicht alle dasselbe gesehen.
Nicht jeden/jede erfasste dasselbe Gefühl.
Die einen mögen gestaunt haben über die Weite,
andere über den feinen Schnee.
Und manch eine/einer wurde hingezogen zum Gipfelkreuz.

Jesus hat einst drei seiner Weggefährten auf einen Berg mitgenommen.
Alle vier waren auf demselben Berg.
Jesus ist etwas widerfahren, was die drei Begleiter ordentlich verunsicherte.
Petrus möchte das Erlebte festhalten wie wir es mit dem Handy versuchen.
Später fasst der Evangelist die Erzählungen der Begleiter in Worte.
Er erzählte sie weiter: Licht, Wolke, schallende Stimme bekommen bei ihm eine besondere Deutung.

Wenn wir das Evangelium lesen ergeht es uns vielleicht wie den SchifahrerInnen.
Wir entdecken unterschiedliche Inhalte und versuchen sie mit unserem Leben zu verbinden.

Wenn es gelingt, wird aus der alten Erzählung ein „Wort des Lebens" für heute.

Mögen wir beim Hören und Lesen biblischer Texte entdecken, was uns gut tut.
Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.

 

Einfach weitdenken...

Sechs Tage danach...bezogen auf das Messiasbekenntnis des Simon Petrus in Cäsarea Philippi an den Jordanquellen bei Banjas geht es um eine Vertiefung, wer Jesus als der Christus ist.

Ich achte auf Jesus:  wurde vor ihren Augen verwandelt - seine Kleider wurden strahlend weiß wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann -  Elija und Mose redeten mit Jesus

Ich achte auf die Begleiter: Petrus will dreiHütten bauen – er wusste nicht, was er sagen sollte – fand es gut da zu sein – alle waren vor Furcht ganz benommen – fragten sich beim Abstieg, was es bedeute >von den Toten auferstehen<.

Ich achte auf die äußeren Ereignisse: auf einen hohen Berg, aber nur sie allein - Kleider wurden strahlend weiß - eine Wolke warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke erscholl eine Stimme: Dieser ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören. - Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich außer Jesus.  

Worin kann die Vertiefung zum Messiasbekenntnis von Petrus in Banjas liegen?

Petrus sagte dort über Jesus „Du bist der Christus!“ Jetzt erschallt die göttliche Stimme „Dieser ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.“ Damit spannt der Evangelist einen Bogen an die Taufe Jesu in 1, 11 „Die Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.“ Petrus spricht mit seinem Bekenntnis über Jesus, die Stimme aus der Wolke gilt Jesus ganz persönlich.

Bin ich mir bewusst, dass das göttliche Wort an Jesus in der Taufe auch an mich gerichtet wurde?

Die Jünger fragten sich beim Abstieg was es bedeute >von den Toten auferstehen<.

Ich kann versuchen, mich den drei Jüngern geistig anzuschließen und mit ihnen ein Stück des Weges gehen. Dabei kann ich ihnen mitteilen, was es für mich bedeutet, von den Toten auferstehen. Vielleicht ergibt sich am Sonntag nach dem Gottesdienst die Gelegenheit ein Gespräch anzuzetteln.

verklärung

 

am gipfel angekommen

die größe gottes

im geliebt sein

unbegreiflich

nicht erklärbar

nur erfahrbar

 

ER ergibt sich

gibt sich hin

verklärt – geklärt

und dann verwandelt

 

die jünger voller furcht und zweifel

voller fragen

und DU?

 

 

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