13. August
* wohl 29. September 1227, † 13. August 1297

Gertrud war Tochter des wenige Wochen zuvor beim siebten Kreuzzug gefallenen Landgrafen Ludwig von Thüringen und Hessen und seiner Frau, der hl. Elisabeth. Einem Gelübde ihrer noch schwangeren Mutter getreu, wurde das Kind dem Prämonstratenserinnen-Stift Altenberg (Gemeinde Solms) nahe Wetzlar anvertraut, wo es erzogen wurde und ins Kloster eintrat. Obwohl auch Elisabeth wenige Jahre nach der Geburt Gertruds 1231 starb, erinnerte sich die Klostergemeinschaft von Altenberg stets an ihre Besuche, bei denen die Landgräfin mit den Schwestern Wolle sponn und strickte. Mit acht Jahren konnte Gertrud im Mai 1235 die Heiligsprechung ihrer Mutter in Marburg mitfeiern; mit 21 Jahren wurde sie 1248 die dritte Magistra von Altenberg. Aus ihrem Erbgut errichtete sie die gotische Stiftskirche sowie Häuser für Arme und Kranke, in denen sie tatkräftig mitarbeitete. Gertrud war eine glühende Anhängerin der Kreuzzugsbewegung und der Einführung des Fronleichnamsfestes, das bereits 1270 in Altenberg gefeiert wurde. Als Frau der Buße und Kasteiungen hatte sie das Charisma, verfeindete Menschen zu versöhnen. 69jährig starb Gertrud nach 49 Jahren als Oberin am 13. August 1297 an einer schweren Krankheit.


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